| Geboren | 15. Juli 1606 (Leiden) |
| Gestorben | 4. Oktober 1669 (Amsterdam) im Alter von 63 Jahren |
| Nationalität | Niederlande |
| Epochen | Barock, Niederländisches Goldenes Zeitalter der Malerei |
| Genre | Porträtmalerei, religiöses Gemälde, mythologische Malerei, Genremalerei, Historienmalerei, Selbstbildnis, Landschaftsmalerei, Porträt, Tronie, Stillleben, Vanitas, hunting still life, Mythologische Kunst, Winterlandschaft |
| Beruf | Maler, Zeichner, Druckgrafiker, Kunstsammler, Radierer, Sammler, bildender Künstler, Alte Meister, Graveur, Kunsthändler, Künstler |
| Familie | Vater: Harmen Gerritszoon van Rijn Mutter: Neeltje Willemsdr. Zuytbrouck Kind: Titus van Rijn, Cornelia van Rijn |
| Lehrer | Pieter Lastman, Joris van Schooten, Jacob Isaacsz. van Swanenburgh, Jan Pynas |
| Schüler | Willem Drost, Godfrey Kneller, Philips de Koninck, Abraham van Dijck, Bernhard Keil, Gerard Dou, Carel Fabritius, Jürgen Ovens, Ferdinand Bol, Samuel van Hoogstraten, Nicolaes Maes, Lambert Doomer, Gerbrand van den Eeckhout, Govaert Flinck, Anthonie van Borssom, Cornelis Brouwer, Jan Victors, Jacobus Levecq, Jan Gillisz van Vliet, Adriaen Verdoel, Willem de Poorter, Isaac de Jouderville, Abraham Furnerius, Johann Ulrich Mayr, Karel van der Pluym, Jan Jansz. de Stomme, Arent de Gelder, Titus van Rijn, Christopher Paudiß, Franz Wulfhagen, Jacques de Rousseaux, Heiman Dullaart, Leendert van Beijeren, Constantijn van Renesse, Heinrich Jansen, Gerrit Willemsz Horst, Johannes Raven der Jüngere, Gerrit van Uylenburgh, Johannes Colaert, Jan van Glabbeeck |
| Mitgliedschaften | Amsterdamer Lukasgilde |
| Bekannte Werke | Die Nachtwache (1642), Die Anatomie des Dr. Tulp (1632), Der Sturm auf dem See Genesareth (1633), Die Judenbraut (1667), Die Rueckkehr des verlorenen Sohnes (1668) |
| Museen | National Gallery of Art, Statens Museum for Kunst, Art Institute of Chicago, Rijksmuseum, Minneapolis Institute of Art |
Das goldene Zeitalter der steht für eine Phase der florierenden Wirtschaft und einer blühenden Wirtschaft. Mit dem Reichtum gingen ein großes Maß an Freiheit einher und das Emporheben der Kunst zu einem Wirtschaftszweig. In frühen Abhandlungen der Kunst wird besonders ein Maler hervorgehoben, der allen drei angenehmen Seiten des Lebens viel abgewinnen konnte. Rembrandt-van-Rijn liebte den Wohlstand und das ausschweifende Leben. Als Künstler liebte er die Freiheit, seine Ideen umzusetzen und profitierte vom regen Handel mit Kunstwerken. Das höchste Gut war für den Künstler das Malen, das er wie kaum ein anderer Maler auslebte.
Amsterdam setzte schon im 17. Jahrhundert ein Zeichen für Liberalität, Toleranz und einer einzigartigen kulturellen Dynamik. Auf den Straßen wurden unterschiedliche Sprachen gesprochen und der Handel gehörte zum Selbstverständnis der Stadt. Rembrandt zog es regelmäßig nach Amsterdam. Seine Malerei nahm zeitweise eine unternehmerische Arbeitsweise an. Seien Werke erinnern an große Szenen eines Bühnenschauspiels. Die Figuren gekonnt positioniert und treten durch gekonntes Lichtspiel in den Mittelpunkt. Die Nachtwache zeigt dieses Hell-dunkel-Spiel in Perfektion. Das Gemälde zeigt eine Tagesszene und erweckt beim Betrachter das Gefühl einer abendlichen Zusammenkunft. Rembrandt setzte die malerischen Grundzüge der italienischen Meister um und entwickelte daraus eine meisterhafte Darstellungsweise. Aus den Gemälden sprach Dramatik und er verband seine Figuren mit Gefühlen. Besonders deutlich wird dies in Porträts in denen er seinen Modellen und sich erlaubte zu lachen.
Rembrandt liebte die Möglichkeiten, die ihm sein Talent bot. Er gründete eine eigene Werkstatt, um zu malen und malen zu lassen. Nicht wenige Gemälde seiner Schüler tragen den großen Namen. Der Maler verdiente gut und investierte einen nicht unerheblichen Teil seines Geldes in Gemälde anderer Künstler. Auch kaufte er seine eigenen Gemälde. In der Hoffnung, diese später mit Gewinn weiterzuverkaufen, lieh sich Rembrandt Geld. Der Maler lebte in einem komplizierten wirtschaftlichen Konstrukt, das den Künstler im betagten Alter mittellos dastehen ließ. Seine Schatzkammer wurde aufgelöst und brachte Gemälde von Rubens und Raffael hervor. Dem großen Maler sind zum Ende die Malerei und ein Leben in einer seltenen Zeit der Freiheit geblieben.
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| Geboren | 15. Juli 1606 (Leiden) |
| Gestorben | 4. Oktober 1669 (Amsterdam) im Alter von 63 Jahren |
| Nationalität | Niederlande |
| Epochen | Barock, Niederländisches Goldenes Zeitalter der Malerei |
| Genre | Porträtmalerei, religiöses Gemälde, mythologische Malerei, Genremalerei, Historienmalerei, Selbstbildnis, Landschaftsmalerei, Porträt, Tronie, Stillleben, Vanitas, hunting still life, Mythologische Kunst, Winterlandschaft |
| Beruf | Maler, Zeichner, Druckgrafiker, Kunstsammler, Radierer, Sammler, bildender Künstler, Alte Meister, Graveur, Kunsthändler, Künstler |
| Familie | Vater: Harmen Gerritszoon van Rijn Mutter: Neeltje Willemsdr. Zuytbrouck Kind: Titus van Rijn, Cornelia van Rijn |
| Lehrer | Pieter Lastman, Joris van Schooten, Jacob Isaacsz. van Swanenburgh, Jan Pynas |
| Schüler | Willem Drost, Godfrey Kneller, Philips de Koninck, Abraham van Dijck, Bernhard Keil, Gerard Dou, Carel Fabritius, Jürgen Ovens, Ferdinand Bol, Samuel van Hoogstraten, Nicolaes Maes, Lambert Doomer, Gerbrand van den Eeckhout, Govaert Flinck, Anthonie van Borssom, Cornelis Brouwer, Jan Victors, Jacobus Levecq, Jan Gillisz van Vliet, Adriaen Verdoel, Willem de Poorter, Isaac de Jouderville, Abraham Furnerius, Johann Ulrich Mayr, Karel van der Pluym, Jan Jansz. de Stomme, Arent de Gelder, Titus van Rijn, Christopher Paudiß, Franz Wulfhagen, Jacques de Rousseaux, Heiman Dullaart, Leendert van Beijeren, Constantijn van Renesse, Heinrich Jansen, Gerrit Willemsz Horst, Johannes Raven der Jüngere, Gerrit van Uylenburgh, Johannes Colaert, Jan van Glabbeeck |
| Mitgliedschaften | Amsterdamer Lukasgilde |
| Bekannte Werke | Die Nachtwache (1642), Die Anatomie des Dr. Tulp (1632), Der Sturm auf dem See Genesareth (1633), Die Judenbraut (1667), Die Rueckkehr des verlorenen Sohnes (1668) |
| Museen | National Gallery of Art, Statens Museum for Kunst, Art Institute of Chicago, Rijksmuseum, Minneapolis Institute of Art |
Das goldene Zeitalter der steht für eine Phase der florierenden Wirtschaft und einer blühenden Wirtschaft. Mit dem Reichtum gingen ein großes Maß an Freiheit einher und das Emporheben der Kunst zu einem Wirtschaftszweig. In frühen Abhandlungen der Kunst wird besonders ein Maler hervorgehoben, der allen drei angenehmen Seiten des Lebens viel abgewinnen konnte. Rembrandt-van-Rijn liebte den Wohlstand und das ausschweifende Leben. Als Künstler liebte er die Freiheit, seine Ideen umzusetzen und profitierte vom regen Handel mit Kunstwerken. Das höchste Gut war für den Künstler das Malen, das er wie kaum ein anderer Maler auslebte.
Amsterdam setzte schon im 17. Jahrhundert ein Zeichen für Liberalität, Toleranz und einer einzigartigen kulturellen Dynamik. Auf den Straßen wurden unterschiedliche Sprachen gesprochen und der Handel gehörte zum Selbstverständnis der Stadt. Rembrandt zog es regelmäßig nach Amsterdam. Seine Malerei nahm zeitweise eine unternehmerische Arbeitsweise an. Seien Werke erinnern an große Szenen eines Bühnenschauspiels. Die Figuren gekonnt positioniert und treten durch gekonntes Lichtspiel in den Mittelpunkt. Die Nachtwache zeigt dieses Hell-dunkel-Spiel in Perfektion. Das Gemälde zeigt eine Tagesszene und erweckt beim Betrachter das Gefühl einer abendlichen Zusammenkunft. Rembrandt setzte die malerischen Grundzüge der italienischen Meister um und entwickelte daraus eine meisterhafte Darstellungsweise. Aus den Gemälden sprach Dramatik und er verband seine Figuren mit Gefühlen. Besonders deutlich wird dies in Porträts in denen er seinen Modellen und sich erlaubte zu lachen.
Rembrandt liebte die Möglichkeiten, die ihm sein Talent bot. Er gründete eine eigene Werkstatt, um zu malen und malen zu lassen. Nicht wenige Gemälde seiner Schüler tragen den großen Namen. Der Maler verdiente gut und investierte einen nicht unerheblichen Teil seines Geldes in Gemälde anderer Künstler. Auch kaufte er seine eigenen Gemälde. In der Hoffnung, diese später mit Gewinn weiterzuverkaufen, lieh sich Rembrandt Geld. Der Maler lebte in einem komplizierten wirtschaftlichen Konstrukt, das den Künstler im betagten Alter mittellos dastehen ließ. Seine Schatzkammer wurde aufgelöst und brachte Gemälde von Rubens und Raffael hervor. Dem großen Maler sind zum Ende die Malerei und ein Leben in einer seltenen Zeit der Freiheit geblieben.