Gemälderahmen "Juliette" |
| • Serie: Kopar • Breite: 26mm • Höhe: 24mm |
| Wenn wir die Juliette in die Hand nehmen, fällt zuerst auf, wie viel Ornament auf gerade einmal 26 Millimetern Breite Platz findet. Der Querschnitt zeigt massives Holz mit durchgehender Maserung, hell und feinporig, sauber gefräst zur Falzstufe hin. Das Profil steigt von der Sichtkante flach an, wölbt sich zur Außenkante hin auf und trägt dort drei gestaffelte Ornamentbänder: aussen ein Fries aus herzförmig geschlossenen Blattbögen, in der Mitte ein Schuppenmuster mit gepunkteten Zentren, innen ein zart geflochtenes Perlband. Solche gereihten Kleinornamente kommen aus der Möbel- und Rahmenschnitzerei des Barock, wo umlaufende Friese das Auge am Bildrand entlangführten, statt es abzulenken. Die Antikgold-Fassung liegt auf einem hellen, fast kreidigen Grund, der in den Vertiefungen stehen bleibt und die Reliefstruktur sichtbar macht. Auf den Graten sitzt das Gold dichter, so blitzt das Muster bei Streiflicht auf und beruhigt sich im Schatten wieder. Warme rötliche Töne schimmern in den Tiefen mit. Wir empfehlen die Juliette gern zu Porträtmalerei des 18. Jahrhunderts oder zu Blumenstillleben. Am schönsten kommt sie bei kleineren bis mittleren Formaten zur Geltung, wo ihr feines Band nicht verloren geht. |
|
|
|