| Geboren | 25. November 1870 (Granville) |
| Gestorben | 13. November 1943 (Hôpital Cochin) im Alter von 72 Jahren |
| Nationalität | Frankreich |
| Epochen | Symbolismus, Schule von Pont-Aven, Nabis |
| Genre | Porträt, Landschaft, Genremalerei |
| Beruf | Illustrator, Schriftsteller, Kunstkritiker, Lithograf, Maler, Kunsthistoriker, Kunsttheoretiker, Designer |
| Familie | Vater: Constant Eugène Denis Mutter: Hortense Adde Ehepartner/in: Marthe Meurier Kind: Noëlle Maurice-Denis Boulet, Anne-Marie Poncet-Denis, Bernadette Denis, Dominique Denis, Madeleine Denis, François Denis |
| Schüler | Jean Berque, Sigfride Bille, Jean Souverbie, Anastase Demian, Robert Boulet, Tamara de Lempicka, Yves Alix, Alix Aymé, Mykola Buratschek, Wanda Chełmońska, Robert Micheau-Vernez |
| Beeinflusst von | Pierre Puvis de Chavannes, Paul Gauguin |
| Mitgliedschaften | Comité national de l'estampe, Académie des beaux-arts |
| Bekannte Werke | Homage to Cézanne (1900), Les Muses (1893), Regatta in Perros-Guirec, view of the West pier" (1897), Paradise (1912), Paysage aux arbres verts (1893) |
| Museen | Art Institute of Chicago, Cleveland Museum of Art, Staedel Museum, Bayerische Staatsgemaeldesammlungen (Pinakothek), Staatliche Museen zu Berlin |
„Es sollte bedacht werden, dass ein Bild, bevor es ein Schlachtpferd, eine nackte Frau oder irgendeine Anekdote ist, im Wesentlichen eine gewöhnliche Fläche ist, überzogen mit in bestimmter Weise angeordneten Farben. Ende des 19. Jahrhunderts, war das ein unerhörter Ausspruch eines jungen, erst zwanzigjährigen Malers und eine Absage an die konventionelle Malerei der Kunstakademien.
Dieser junge, in einem Vorort von Paris lebende Mann hieß Maurice Denis und wurde früh von Gauguin und seinen Schülern beeinflusst. Ihr Kennzeichen war die Verwendung von reinen, strahlenden Farben und eine klare Formensprache. Um 1888 gründete er mit gleich gesinnten, rebellischen, Künstlern wie Pierre Bonnard und Paul Sérusier die Gruppe Les Nabis. Er galt als Theoretiker der Gruppe und veröffentlichte verschiedene Artikel zu seiner Kunstauffassung in wichtigen zeitgenössischen Publikationen. An außereuropäischen Einflüssen war den Nabis insbesondere der japanische Holzschnitt wichtig.
Ein typisches Bild von ihm ist das Gemälde Sonnenflecken auf der Terrasse, dass eine weibliche Figur auf einer mit Bäumen umstandenen Fläche zeigt. Mit seinen stark reduzierten Formen, die Figur ist kaum als Frau zu erkennen, und fast ausschließlich in Komplementärfarben gehalten, verweist dieses Bild in seiner radikalen Reduzierung schon auf die kommende Avantgarde des 20. Jahrhunderts.
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| Geboren | 25. November 1870 (Granville) |
| Gestorben | 13. November 1943 (Hôpital Cochin) im Alter von 72 Jahren |
| Nationalität | Frankreich |
| Epochen | Symbolismus, Schule von Pont-Aven, Nabis |
| Genre | Porträt, Landschaft, Genremalerei |
| Beruf | Illustrator, Schriftsteller, Kunstkritiker, Lithograf, Maler, Kunsthistoriker, Kunsttheoretiker, Designer |
| Familie | Vater: Constant Eugène Denis Mutter: Hortense Adde Ehepartner/in: Marthe Meurier Kind: Noëlle Maurice-Denis Boulet, Anne-Marie Poncet-Denis, Bernadette Denis, Dominique Denis, Madeleine Denis, François Denis |
| Schüler | Jean Berque, Sigfride Bille, Jean Souverbie, Anastase Demian, Robert Boulet, Tamara de Lempicka, Yves Alix, Alix Aymé, Mykola Buratschek, Wanda Chełmońska, Robert Micheau-Vernez |
| Beeinflusst von | Pierre Puvis de Chavannes, Paul Gauguin |
| Mitgliedschaften | Comité national de l'estampe, Académie des beaux-arts |
| Bekannte Werke | Homage to Cézanne (1900), Les Muses (1893), Regatta in Perros-Guirec, view of the West pier" (1897), Paradise (1912), Paysage aux arbres verts (1893) |
| Museen | Art Institute of Chicago, Cleveland Museum of Art, Staedel Museum, Bayerische Staatsgemaeldesammlungen (Pinakothek), Staatliche Museen zu Berlin |
„Es sollte bedacht werden, dass ein Bild, bevor es ein Schlachtpferd, eine nackte Frau oder irgendeine Anekdote ist, im Wesentlichen eine gewöhnliche Fläche ist, überzogen mit in bestimmter Weise angeordneten Farben. Ende des 19. Jahrhunderts, war das ein unerhörter Ausspruch eines jungen, erst zwanzigjährigen Malers und eine Absage an die konventionelle Malerei der Kunstakademien.
Dieser junge, in einem Vorort von Paris lebende Mann hieß Maurice Denis und wurde früh von Gauguin und seinen Schülern beeinflusst. Ihr Kennzeichen war die Verwendung von reinen, strahlenden Farben und eine klare Formensprache. Um 1888 gründete er mit gleich gesinnten, rebellischen, Künstlern wie Pierre Bonnard und Paul Sérusier die Gruppe Les Nabis. Er galt als Theoretiker der Gruppe und veröffentlichte verschiedene Artikel zu seiner Kunstauffassung in wichtigen zeitgenössischen Publikationen. An außereuropäischen Einflüssen war den Nabis insbesondere der japanische Holzschnitt wichtig.
Ein typisches Bild von ihm ist das Gemälde Sonnenflecken auf der Terrasse, dass eine weibliche Figur auf einer mit Bäumen umstandenen Fläche zeigt. Mit seinen stark reduzierten Formen, die Figur ist kaum als Frau zu erkennen, und fast ausschließlich in Komplementärfarben gehalten, verweist dieses Bild in seiner radikalen Reduzierung schon auf die kommende Avantgarde des 20. Jahrhunderts.