Die Familie von Egon Schiele

Die Familie

(The family)

Egon Schiele

Expressionismus
Die Familie von Egon Schiele
Undatiert   ·  Malerei  ·  Bild ID: 621321   ·   / bridgemanimages.com
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„Die Familie“ ist ein Spätwerk Schieles, das in seinem Todesjahr 1918 unter anderem Titel bei der März Sezession ausgestellt wurde. Es zeigt drei über- und voreinander sitzende Menschen. Vater und Mutter sind nackt, der Vater sitzt erhöht über der Mutter. Diese wiederum hat das Kleinkind zwischen ihren Beinen, was an die Geburt eines Kindes denken lässt. Als Vorbild für das Kind scheint Schiele seinen Neffen Toni genommen zu haben. Im Vergleich zu den beiden Erwachsenen zeigt dieses Kind einen frischen Gesichtsausdruck, die Augen sind groß und klar, der Mund ist voll und rot.

Auffallend ist: Alle drei Personen blicken in unterschiedliche Richtungen. Vater und Mutter schauen vor sich hin, wirken introvertiert, fast abwesend. Optisch sind diese Menschen zwar als Einheit gestaltet, aber innerlich scheint jeder in seiner Welt zu leben. Diese Welt wirkt anstrengend und herausfordernd. Die Nacktheit von Vater und Mutter zeigt Schutzlosigkeit, wie sie auch bei der Geburt eines Kindes zum Ausdruck kommt. Ausgemergelt, mit vielen Falten erscheint das noch junge Gesicht des Vaters. Dennoch ist der schlanke Körper auch muskulös. Der expressionistische Maler hat auf Waden, Knie, Arme und fast übergroße Hände großes Gewicht gelegt. Diese Haltung drückt trotz Armut aus, dass der Vater für Mutter und Kind eine Art Schutzraum darstellt, da seine Beine die Figur der Mutter einrahmen.

Auch die Mutter ist eine junge Frau. Ihre schönes Gesicht mit braunen Locken ist ebenmäßig, aber ihr Blick führt ins Nichts. Unweigerlich stellt man sich die Frage, welche Gedanken durch ihren Kopf gehen. Im Unterschied zu ihrem Mann, hängen die Arme schlaff zu beiden Seiten herunter. Anders als man es erwarten würde, nimmt sie das Kind nicht in den Arm oder legt ihm die Hand auf. Das Kind wiederum ist von bunten Decken und Kleidung umhüllt. Damit setzt es auch farblich einen Kontrapunkt zur nackten Haut der Eltern.
Die Figurengruppe hebt sich plastisch aus einem dunklen, fast höhlenartigen Hintergrund ab: Dieses intensive Kunstwerk lädt zum Nachdenken ein! © Meisterdrucke
Die Familie von Egon Schiele

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„Die Familie“ ist ein Spätwerk Schieles, das in seinem Todesjahr 1918 unter anderem Titel bei der März Sezession ausgestellt wurde. Es zeigt drei über- und voreinander sitzende Menschen. Vater und Mutter sind nackt, der Vater sitzt erhöht über der Mutter. Diese wiederum hat das Kleinkind zwischen ihren Beinen, was an die Geburt eines Kindes denken lässt. Als Vorbild für das Kind scheint Schiele seinen Neffen Toni genommen zu haben. Im Vergleich zu den beiden Erwachsenen zeigt dieses Kind einen frischen Gesichtsausdruck, die Augen sind groß und klar, der Mund ist voll und rot.

Auffallend ist: Alle drei Personen blicken in unterschiedliche Richtungen. Vater und Mutter schauen vor sich hin, wirken introvertiert, fast abwesend. Optisch sind diese Menschen zwar als Einheit gestaltet, aber innerlich scheint jeder in seiner Welt zu leben. Diese Welt wirkt anstrengend und herausfordernd. Die Nacktheit von Vater und Mutter zeigt Schutzlosigkeit, wie sie auch bei der Geburt eines Kindes zum Ausdruck kommt. Ausgemergelt, mit vielen Falten erscheint das noch junge Gesicht des Vaters. Dennoch ist der schlanke Körper auch muskulös. Der expressionistische Maler hat auf Waden, Knie, Arme und fast übergroße Hände großes Gewicht gelegt. Diese Haltung drückt trotz Armut aus, dass der Vater für Mutter und Kind eine Art Schutzraum darstellt, da seine Beine die Figur der Mutter einrahmen.

Auch die Mutter ist eine junge Frau. Ihre schönes Gesicht mit braunen Locken ist ebenmäßig, aber ihr Blick führt ins Nichts. Unweigerlich stellt man sich die Frage, welche Gedanken durch ihren Kopf gehen. Im Unterschied zu ihrem Mann, hängen die Arme schlaff zu beiden Seiten herunter. Anders als man es erwarten würde, nimmt sie das Kind nicht in den Arm oder legt ihm die Hand auf. Das Kind wiederum ist von bunten Decken und Kleidung umhüllt. Damit setzt es auch farblich einen Kontrapunkt zur nackten Haut der Eltern.
Die Figurengruppe hebt sich plastisch aus einem dunklen, fast höhlenartigen Hintergrund ab: Dieses intensive Kunstwerk lädt zum Nachdenken ein! © Meisterdrucke
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Weitere Kunstdrucke von Egon Schiele
Die Familie Stillleben mit Büchern Schieles Schreibtisch, 1914 Selbstbildnis mit gespreizten Fingern, 1911 Masturbierende Frau mit gespreizten Beinen, 1913 Selbstbildnis mit erhobener nackter Schulter, 1912 Russischer Kriegsgefangener Selbstbildnis mit Aktmodell vor dem Spiegel Selbstbildnis in gelber Weste, 1914 Liegender weiblicher Akt mit gespreizten Beinen Gelbe Chrysantheme Gesetz gegen farbiges Material, 1911 Mädchen im ockergelben Kleid Sitzende Frau mit hochgezogenem Knie Stein an der Donau Herbstbaum in bewegter Luft (Winterbaum)
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Auszug aus unseren Topsellern
Auf frischer Tat ertappt, 1880s (Feder und Tinte) Die Familie Venus und Adonis Paare, die Sex unter einem Kirschbaum haben (WC auf Seide) Apollo und Daphne, c.1743-44 Noahs Familie Frau beobachtet als Paar Sex (WC auf Seide) Paar mit Sex (WC auf Seide) Paar mit Sex (WC auf Seide) Erotische Szene, Illustration von einem französischen Buch Paar mit Sex (WC auf Seide) Der Fall der Titanen Zwei erotische Illustrationen aus einer Schriftrolle (WC auf Seide) (siehe auch 79272) Die Entführung der Psyche Der Traum der Fischersfrau
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